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Schulische Anforderungen

einfache Anforderungen
mittlere Anforderungen
hohe Anforderungen
sehr hohe Anforderungen
Mathematik
Zahl und Variable
Form und Raum
Grössen und Masse
Funktionale Zusammenhänge
Daten und Zufall
Schulsprache
Lesen
Hören
Schreiben
Teilnahme an Gesprächen
Zusammenhängendes Sprechen
Naturwissenschaften
Fragen und Untersuchen
Informationen erschliessen
Ordnen, strukturieren, modellieren
Einschätzen und beurteilen
Entwickeln und umsetzen
Mitteilen und austauschen
Fremdsprachen
Hörverstehen
Leseverstehen
Teilnahme an Gesprächen
Zusammenhängendes Sprechen
Schreiben

Diese Kompetenz ist für die Ausbildung sehr bedeutsam.

Persönliche Anforderungen

sehr geringe Bedeutsamkeit
mittlere Bedeutsamkeit
hohe Bedeutsamkeit
Hohe emotionale Belastbarkeit
Professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten oder Belastungssituationen.
Schnelles oder nicht beeinflussbares Arbeitstempo
Flexibles Reagieren auf unvorhersehbare Betreuungsbedürfnisse.
Hohe Konzentration und Ausdauer
Auf Sicherheit und individuelle Unterstützung dauerhaft achten.
Ausgeprägte Kreativität und Problemlösefähigkeit
Passende Anpassungen im Alltag oder bei Hilfsmitteln finden.
Flexibilität bzgl. Arbeitsort
Flexibilität bzgl. Arbeitszeiten
Schichtbetrieb mit Wochenend- und Feiertagseinsätzen.
Verantwortungsbewusstsein
Unterstützung bei Grundpflege und Alltagsstrukturen zuverlässig ausführen.
Offenes und angepasstes Zugehen auf Andere.
Kommunikation an individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse anpassen. Professionelle Kommunikation mit Angehörigen und dem Team.
Freude am intensiven Kontakt, Einfühlungsvermögen
Personen emotional begleiten und Sicherheit vermitteln.
Ausgeprägte Teamfähigkeit aufgrund enger Zusammenarbeit (intra-und/oder inter-personell)
Tägliche Absprachen mit Pflege- und Betreuungsteam.
Interkulturelle Kompetenzen
Mit vielfältigen Lebensrealitäten wertschätzend umgehen.
Ausgeprägte Integrität
Vertrauensvolle und professionelle Haltung in Betreuungs- und Pflegesituationen.

Körperliche Anforderungen

sehr geringe Bedeutsamkeit
mittlere Bedeutsamkeit
hohe Bedeutsamkeit
Ausgeprägte grobmotorische Fähigkeiten
Unterstützung bei Transfers oder beim Gehen mit Hilfsmitteln.
Ausgeprägte feinmotorische Fähigkeiten
Beim Essen unterstützen oder Hilfsmittel präzise einstellen.
gute Farbsichtigkeit
Besondere Anforderungen an ein oder mehrere Sinnesorgane
Feine visuelle, auditive und körperbezogene Signale wahrnehmen und interpretieren, insbesondere bei eingeschränkter oder nicht verbaler Kommunikation.
Keine Allergien/Unverträglichkeiten
Kontakt mit Pflegeprodukten, Desinfektionsmitteln oder Lebensmitteln.
Hohe Anfoderung an Kraft, Ausdauer, Kondition
Regelmässige körperliche Unterstützung bei Fortbewegung oder Lagerung.
Gute Gesundheit, um bei unterschiedlichen Temperaturen und Wetterverhältnissen arbeiten zu können
Begleitung bei Aktivitäten im Innen- und Aussenbereich.

Beschreibung weiblich

Sam arbeitet in einem Heim für Menschen mit Beeinträchtigungen. In der Teamsitzung erteilt ihr die Gruppenleiterin den Auftrag, den Mittwochnachmittag mit der Gruppe zu gestalten. Letzte Woche war Sam mit ihren Mitarbeitenden und der gesamten Gruppe im Zoo. Die Bewohnerin Anita Kerner hatte damals lauthals protestiert, weil sie keine Lust hatte, schon wieder in den Zoo zu gehen. Aus diesem Grund beschliesst Sam, Anita Kerner diesmal in die Planung einzubeziehen. Die Bewohnerin ist eine aufgeweckte Person mit einer geistigen Beeinträchtigung. Sie liest im Gruppentagebuch die Notizen seiner Arbeitskollegen, um sich ein Bild darüber zu machen, ob er weitere Punkte bei der Planung der Nachmittagsgestaltung berücksichtigen muss. Sam geht dann zu Anita Kerner ins Zimmer und fragt sie nach Ausflugsmöglichkeiten für den Mittwochnachmittag. Da sie sehr undeutlich spricht, hört sie ganz genau zu und nimmt sich viel Zeit fürs Gespräch. Anita Kerner berichtet zuerst über ihre neue Hose, welche sie gestern von ihren Eltern bekommen habe. Sam bewundert die neue Hose und lenkt dann das Gespräch wieder auf die Planung des Nachmittags. Und tatsächlich: Anita Kerner hat viele Ideen, zum Beispiel eine Schifffahrt auf dem Thunersee, ein Spaziergang im nahe gelegenen Wald oder ein Besuch des Restaurants ?Waldruh?. Sam überlegt, welche Idee sich am besten mit der ganzen Gruppe umsetzen lässt und entscheidet zusammen mit Anita Kerner, dass sie der Gruppe den Besuch des Restaurants ?Waldruh? vorschlagen.

Sam notiert ihr Vorgehen und die geplante Nachmittagsgestaltung im Gruppentagebuch und trägt für den Mittwochnachmittag in der Gruppenagenda den Restaurantbesuch ein.

In der Teamsitzung in der kommenden Woche berichtet Sam über die Ideenfindung zusammen mit Anita Kerner und den Gruppenausflug. Sie erzählt zudem, wie es Frau Kerner in den letzten Tagen erging und teilt den anderen Teammitgliedern seine Beobachtungen und Einschätzungen mit. Sie setzt seine Beobachtungen auch in Bezug zu früheren Beobachtungen und erklärt, dass es ihr für die zukünftige Betreuung wichtig erscheint, Anita Kerner frühzeitig in die Planung von Gruppenaktivitäten einzubeziehen.

Besonderheiten

  • Für diesen Beruf gibt es 4 Fachrichtungen, in denen spezifische Anforderungen gestellt werden.

Beschreibung männlich

Sam arbeitet in einem Heim für Menschen mit Beeinträchtigungen. In der Teamsitzung erteilt ihm die Gruppenleiterin den Auftrag, den Mittwochnachmittag mit der Gruppe zu gestalten. Letzte Woche war Sam mit seinen Mitarbeitenden und der gesamten Gruppe im Zoo. Die Bewohnerin Anita Kerner hatte damals lauthals protestiert, weil sie keine Lust hatte, schon wieder in den Zoo zu gehen. Aus diesem Grund beschliesst Sam, Anita Kerner diesmal in die Planung einzubeziehen. Die Bewohnerin ist eine aufgeweckte Person mit einer geistigen Beeinträchtigung. Er liest im Gruppentagebuch die Notizen seiner Arbeitskollegen, um sich ein Bild darüber zu machen, ob er weitere Punkte bei der Planung der Nachmittagsgestaltung berücksichtigen muss. Sam geht dann zu Anita Kerner ins Zimmer und fragt sie nach Ausflugsmöglichkeiten für den Mittwochnachmittag. Da sie sehr undeutlich spricht, hört er ganz genau zu und nimmt sich viel Zeit fürs Gespräch. Anita Kerner berichtet zuerst über ihre neue Hose, welche sie gestern von ihren Eltern bekommen habe. Sam bewundert die neue Hose und lenkt dann das Gespräch wieder auf die Planung des Nachmittags. Und tatsächlich: Anita Kerner hat viele Ideen, zum Beispiel eine Schifffahrt auf dem Thunersee, ein Spaziergang im nahe gelegenen Wald oder ein Besuch des Restaurants ?Waldruh?. Sam überlegt, welche Idee sich am besten mit der ganzen Gruppe umsetzen lässt und entscheidet zusammen mit Anita Kerner, dass sie der Gruppe den Besuch des Restaurants ?Waldruh? vorschlagen.

Sam notiert sein Vorgehen und die geplante Nachmittagsgestaltung im Gruppentagebuch und trägt für den Mittwochnachmittag in der Gruppenagenda den Restaurantbesuch ein.

In der Teamsitzung in der kommenden Woche berichtet Sam über die Ideenfindung zusammen mit Anita Kerner und den Gruppenausflug. Er erzählt zudem, wie es Frau Kerner in den letzten Tagen erging und teilt den anderen Teammitgliedern seine Beobachtungen und Einschätzungen mit. Er setzt seine Beobachtungen auch in Bezug zu früheren Beobachtungen und erklärt, dass es ihm für die zukünftige Betreuung wichtig erscheint, Anita Kerner frühzeitig in die Planung von Gruppenaktivitäten einzubeziehen.

Besonderheiten

  • Für diesen Beruf gibt es 4 Fachrichtungen, in denen spezifische Anforderungen gestellt werden.