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Schulische Anforderungen

einfache Anforderungen
mittlere Anforderungen
hohe Anforderungen
sehr hohe Anforderungen
Mathematik
Zahl und Variable
Form und Raum
Grössen und Masse
Funktionale Zusammenhänge
Daten und Zufall
Schulsprache
Lesen
Hören
Schreiben
Teilnahme an Gesprächen
Zusammenhängendes Sprechen
Naturwissenschaften
Fragen und Untersuchen
Informationen erschliessen
Ordnen, strukturieren, modellieren
Einschätzen und beurteilen
Entwickeln und umsetzen
Mitteilen und austauschen
Fremdsprachen
Hörverstehen
Leseverstehen
Teilnahme an Gesprächen
Zusammenhängendes Sprechen
Schreiben

Diese Kompetenz ist für die Ausbildung sehr bedeutsam.

Persönliche Anforderungen

Für diesen Beruf besteht leider noch kein Profil. Wir sind im Aufbau. Neue Profile werden laufend ergänzt.

Körperliche Anforderungen

Für diesen Beruf besteht leider noch kein Profil. Wir sind im Aufbau. Neue Profile werden laufend ergänzt.

Beschreibung weiblich

Renée arbeitet in einem Hörgerätefachgeschäft als Hörsystemakustikerin im letzten Lehrjahr. Frau Schmid, 78-jährig, betritt das Geschäft. Sie erzählt Renée, dass sie vor zehn Tagen einen Termin für einen Hörtest und eine anschliessende Beratung hatte. Daraufhin wurde ihr empfohlen, einen Hörsystemakustiker aufzusuchen.

Im Vorgespräch stellt Renée weitere Fragen, damit sie genau verstehen kann, in welchen Bereichen Frau Schmid sich eine Verbesserung ihres Hörvermögens wünscht. Um ihr die bestmögliche Lösung anzubieten, muss sie genau zuhören und bei Unklarheiten nachfragen. Nachdem alle Fragen und Unklarheiten geklärt sind, schaut sich Renée mit einem Otoskop* die Ohren und die Gehörgänge der Kundin an und führt anschliessend in einem Hörstudio mit einem Audiometer eine vollständige Ton- und Sprachaudiometrie durch. Aus den Ergebnissen schliesst sie, wie gut Frau Schmid hört und wie gut sie noch Sprache versteht. Dabei stellt sich heraus, dass Frau Schmid tatsächlich nicht mehr gut hört und zwei Hörgeräte benötigt. Renée erklärt ihr genau, welche Hörgeräte ihr helfen können und zeigt ihr verschiedene Modelle. Gemeinsam wird eine passende Farbe für das Hörgerät von Frau Schmid ausgesucht. Zum Schluss fertigt Renée von ihren Ohren Abformungen für die Otoplastiken** an und vereinbart mit ihr einen neuen Termin. Nachdem Frau Schmid das Geschäft verlassen hat, dokumentiert Renée gewissenhaft den Inhalt dieser ersten Beratung (Gespräch, Besonderheiten, spezielle Wünsche der Kundin) auf das Wesentliche zusammengefasst im Kundenverwaltungsprogramm.

Bei der Bestellung der Hörgeräte beachtet Renée, dass die Kundin diese Modelle gut bedienen kann und ordert, wie mit ihr besprochen, zusätzlich eine Fernbedienung. Für die korrekte Auswahl berechnet sie die notwendige Verstärkung und berücksichtigt dabei die Verstärkungsreserve für eine evtl. Verschlechterung des Hörvermögens in den kommenden Jahren. Die Abformungen bearbeitet Renée in der Werkstatt präzise mit Skalpell und Fräse, so dass das Labor optimal vorbereitete Abformungen hat, um die Otoplastiken zu fertigen. Sie überlegt sich, welche Otoplastikform die Kundin gut handhaben kann, da Frau Schmid an einer beginnenden Arthritis in den Fingergelenken leidet und sendet den präzise ausgefüllten Bestellbogen mit den Abformungen an das Labor.

Einige Tage später treffen die Hörgeräte ein. Renée passt diese mit mit PC und Messgeräten so an, dass Frau Schmid wieder besser hören und in ihrer normalen Lebensumgebung teilhaben kann. Sie zeigt ihr, wie sie die Hörgeräte in das Ohr einsetzt, herausnimmt, bedient und reinigt. In mehreren Folgeterminen wird Renée die Programmierung aufgrund der Erfahrungen von Frau Schmid optimieren und die Veränderungen durch Messungen dokumentieren. Danach wird Frau Schmid in alle drei Monate vorbeikommen, damit Renée die Hörgeräte reinigen und kontrollieren sowie Klein- und Verschleissmaterial austauschen kann.

* Ein Gerät zur Betrachtung und Untersuchung des äusseren Gehörganges einschliesslich des Trommelfells

**Die Kunststoffstücke für die Ohrmuscheln

Besonderheiten

  • Es gibt regionale Unterschiede: In Städten mit internationaler Arbeitnehmerschaft (z.B. Basel, Zürich, Genf) sind weitere Sprachkenntnisse, v.a. gutes Englisch von Vorteil. An den innerschweizerischen Sprachgrenzen ist die Zweisprachigkeit erwünscht.
  • Hoher zeitlicher Einsatz für die Berufsschule: Bereitschaft für den Weg zur Berufsschule längere Fahrzeiten zu investieren, da es z.B. für die Deutschschweiz nur eine Berufsschule in Olten gibt. Im ersten Lehrjahr fallen zwei Berufsschultage pro Woche, im zweiten und dritten Lehrjahr fällt jeweils ein Berufsschultag pro Woche an.

Beschreibung männlich

René arbeitet in einem Hörgerätefachgeschäft als Hörsystemakustiker im letzten Lehrjahr. Frau Schmid, 78-jährig, betritt das Geschäft. Sie erzählt René, dass sie vor zehn Tagen einen Termin für einen Hörtest und eine anschliessende Beratung hatte. Daraufhin wurde ihr empfohlen, einen Hörsystemakustiker aufzusuchen.

Im Vorgespräch stellt René weitere Fragen, damit er genau verstehen kann, in welchen Bereichen Frau Schmid sich eine Verbesserung ihres Hörvermögens wünscht. Um ihr die bestmögliche Lösung anzubieten, muss er genau zuhören und bei Unklarheiten nachfragen. Nachdem alle Fragen und Unklarheiten geklärt sind, schaut sich René mit einem Otoskop* die Ohren und die Gehörgänge der Kundin an und führt anschliessend in einem Hörstudio mit einem Audiometer eine vollständige Ton- und Sprachaudiometrie durch. Aus den Ergebnissen schliesst er, wie gut Frau Schmid hört und wie gut sie noch Sprache versteht. Dabei stellt sich heraus, dass Frau Schmid tatsächlich nicht mehr gut hört und zwei Hörgeräte benötigt. René erklärt ihr genau, welche Hörgeräte ihr helfen können und zeigt ihr verschiedene Modelle. Gemeinsam wird eine passende Farbe für das Hörgerät von Frau Schmid ausgesucht. Zum Schluss fertigt René von ihren Ohren Abformungen für die Otoplastiken** an und vereinbart mit ihr einen neuen Termin. Nachdem Frau Schmid das Geschäft verlassen hat, dokumentiert René gewissenhaft den Inhalt dieser ersten Beratung (Gespräch, Besonderheiten, spezielle Wünsche der Kundin) auf das Wesentliche zusammengefasst im Kundenverwaltungsprogramm.

Bei der Bestellung der Hörgeräte beachtet René, dass die Kundin diese Modelle gut bedienen kann und ordert, wie mit ihr besprochen, zusätzlich eine Fernbedienung. Für die korrekte Auswahl berechnet er die notwendige Verstärkung und berücksichtigt dabei die Verstärkungsreserve für eine evtl. Verschlechterung des Hörvermögens in den kommenden Jahren. Die Abformungen bearbeitet René in der Werkstatt präzise mit Skalpell und Fräse, so dass das Labor optimal vorbereitete Abformungen hat, um die Otoplastiken zu fertigen. Er überlegt sich, welche Otoplastikform die Kundin gut handhaben kann, da Frau Schmid an einer beginnenden Arthritis in den Fingergelenken leidet und sendet den präzise ausgefüllten Bestellbogen mit den Abformungen an das Labor.

Einige Tage später treffen die Hörgeräte ein. René passt diese mit mit PC und Messgeräten so an, dass Frau Schmid wieder besser hören und in ihrer normalen Lebensumgebung teilhaben kann. Er zeigt ihr, wie sie die Hörgeräte in das Ohr einsetzt, herausnimmt, bedient und reinigt. In mehreren Folgeterminen wird René die Programmierung aufgrund der Erfahrungen von Frau Schmid optimieren und die Veränderungen durch Messungen dokumentieren. Danach wird Frau Schmid in alle drei Monate vorbeikommen, damit René die Hörgeräte reinigen und kontrollieren sowie Klein- und Verschleissmaterial austauschen kann.

* Ein Gerät zur Betrachtung und Untersuchung des äusseren Gehörganges einschliesslich des Trommelfells

**Die Kunststoffstücke für die Ohrmuscheln

Besonderheiten

  • Es gibt regionale Unterschiede: In Städten mit internationaler Arbeitnehmerschaft (z.B. Basel, Zürich, Genf) sind weitere Sprachkenntnisse, v.a. gutes Englisch von Vorteil. An den innerschweizerischen Sprachgrenzen ist die Zweisprachigkeit erwünscht.
  • Hoher zeitlicher Einsatz für die Berufsschule: Bereitschaft für den Weg zur Berufsschule längere Fahrzeiten zu investieren, da es z.B. für die Deutschschweiz nur eine Berufsschule in Olten gibt. Im ersten Lehrjahr fallen zwei Berufsschultage pro Woche, im zweiten und dritten Lehrjahr fällt jeweils ein Berufsschultag pro Woche an.


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