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Eine Arbeitssituation

Schwerpunkt Sanitär:

Sam arbeitet bei einem mittelgrossen Unternehmen für Sanitär und Heizung. Momentan arbeiten er an Trinkwasserleitungen für einen Neubau, die bald installiert werden. Dafür holt sich Sam zusammen mit einer Arbeitskollegin, von seiner Vorgesetzten die Informationen und Pläne, die er benötigt, um einen Teil der Trinkwasserleitungen in der Werkstatt vorzufertigen. Nach genauer Absprache mit seiner Berufsbildnerin beginnt er damit die Leitungen auf die richtige Grösse der Leitungen zuzuschneiden. Dabei studiert er die Pläne genau, denn die Masse der Leitungen müssen genau stimmen. Manchmal ist sich Sam dabei noch unsicher und fragt bei seiner Arbeitskollegin nach. Nach dem Zuschneiden verpresst er erste Leitungen zusammen. Später auf der Baustelle, wo die Leitungen installiert werden, stehen ihm weniger Werkzeuge zur Verfügung als auf der Baustelle. Am Nachmittag fährt er mit dem gesamten Team zur Baustelle des Neubaus. Gemeinsam werden sie dort die Leitungen, die sie in der Werkstatt vorgefertigt haben, montieren und dämmen. Die Warmwasserleitungen sollen möglichst wenig Wärme verlieren. Das Leitungsnetz muss dicht sein. Es darf später kein Wasser austreten und einen Wasserschaden verursachen. Sam übernimmt gemeinsam mit dem Team gerne diese Verantwortung. In den nächsten Tagen, wenn die Trink- und Abwasserleitungen montiert sind, wird er sein Team dabei unterstützen, eine Dusche, Lavabos, eine Toilette, sowie eine Spülmaschine in der Küche zu montieren.

Schwerpunkt Heizung:

Maxi arbeitet in einem Unternehmen, das Heizungsanlagen plant und montiert. Sein heutiger Tag beginnt auf der Baustelle eines Neubaus. Dort installiert er, zusammen mit einer Arbeitskollegin, als erstes die bestellte und bereits auf die Baustelle gelieferte neue Wärmepumpe. Dafür benötigt er viel Kraft. Er muss die Pläne und die Angaben der Herstellerfirma genau einhalten, damit keine Fehler bei der Installation passieren. Manchmal ist sich Maxi noch nicht sicher, wie er die Pläne lesen soll und fragt bei seiner Arbeitskollegin nach. Er ist froh, dass sie jederzeit seine Fragen beantworten kann. Die Pumpe soll in einem nächsten Schritt mit den bereits installierten Leitungen des Neubaus verbunden werden. Dafür müssen Maxi und seine Arbeitskollegin in der Werkstatt die nötigen Rohre und Verbindungsstücke herstellen.

Um zu wissen, wie genau aber die Wärmepumpe später angeschlossen wird, studieren sie gemeinsam die Pläne, die ein Arbeitskollege aus der Planung erstellt hat. Dann nehmen sie gemeinsam die Masse für die herzustellenden Rohre und tragen sie in die vorhandenen Pläne ein. Sie fahren gemeinsam zurück in die Werkstatt und Maxi macht sich am gleichen Tag daran, die Rohre für die Vorfertigung zu skizzieren. Dabei hält Maxi auch fest, welche Materialien er dafür benötigt. Nach Rücksprache mit seiner Berufsbildnerin darf er die Leitungen zuschneiden und verschweissen. Maxi ist mit seiner Arbeit an diesem Tag zufrieden.

Den nächsten Tag wird Maxi auf der Baustelle verbringen, wo er, zusammen mit seiner Arbeitskollegin, mit den vorgefertigten Rohren die Wärmepumpe an das bestehende Leitungsnetz anschliesst. Trotz der grossen Verantwortung freut sich Maxi auf den kommenden Tag.

Schwerpunkt Spenglerei:

Der Tag von Kim beginnt auf der Baustelle eines Neubaus. Für den Neubau sollen in den nächsten Tagen die Dachrinnen und eine Blitzschutzanlage angefertigt und montiert werden. Dafür müssen Kim, seine Berufsbildnerin, sowie ein Arbeitskollege aber zuerst die genauen Masse aufnehmen.

In der Werkstatt angekommen soll Kim damit beginnen die Dachrinnen für den Neubau zu fertigen. Dafür liest er die Baupläne für die Dachrinnen zunächst genau. Er muss die Grösse der Teile genau berechnen, damit sie später perfekt aufeinanderpassen. Dabei ist er manchmal noch nicht sicher, wie er die Pläne lesen soll und wie er die Teile genau berechnet. Kim ist froh, dass sein Arbeitskollege ihn dabei gerne unterstützt.

Mit seiner Berufsbildnerin bespricht er dann, welches Material er verwenden soll. Er hört seiner Berufsbildnerin genau zu und bespricht mit ihr das weitere Vorgehen. Die Dachrinnen sollen aus Kupferblech hergestellt werden. Kim richtet die Dachrinnen und die dazugehörenden Bleche nach seinen Ausmassen. Die größeren Teile werden mit Maschinen gekantet und geformt, die kleineren mit verschiedenen Zangen von Hand gebogen. Einzelne Teile der Dachrinne können schon jetzt zusammengesetzt und verlötet werden. Nach einem interessanten Tag ist Kim mit seiner Arbeit zufrieden. Da Kim gerne hoch auf Hausdächern arbeitet, freut er sich auf den nächsten Tag. Dann wird er die Dachrinne am Neubau, zusammen mit seinem Arbeitskollegen montieren.

Schwerpunkt Lüftung:

Renée arbeitet auf der Baustelle des Umbaus eines Industriegebäudes. Heute nimmt er ein Bauteil und weitere Teile für eine Lüftungsanlage, die am Tag zuvor in der Werkstatt produziert wurde, entgegen. Renée ist im zweiten Lehrjahr zum Lüftungsanlagebauer mit der Fachrichtung Montage. Die Teile für die Lüftungsanlage müssen zunächst an die richtigen Stellen im Umbau gebracht werden. Renée und seine Berufsbildnerin besprechen dann die Montagepläne auf denen genau steht wie die Teile montiert werden sollen. Anhand dieser Pläne besprechen sie, was Renée für die Montage der Bauteile benötigt. Das erste Bauteil soll an der Decke eines Raumes montiert werden. Einen Teil der Lüftungsanlage, z.B. die Leitungen sind dort bereits montiert. Renée schraubt das Bauteil aus Blech an die dafür vorgesehenen Leitungen. Dabei beachtet er genau die Vorgaben und Masse des Bauteils. Das Bauteil ist damit ein Teil des gesamten Lüftungssystems des Industriegebäudes und wird damit für frische Luft im ganzen Gebäude sorgen.

Weitere Anforderungen

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Besonderheiten

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