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Eine Arbeitssituation

Im Hotel Alpenblick funktioniert die Beleuchtung in der Tiefgarage nicht mehr. Der Hotelier bietet deshalb telefonisch den Servicedienst des Elektroinstallateurs auf.

Die Lokalisierung und Behebung dieser Störung wird die Aufgabe von Thomas sein. Bevor er ins Serviceauto steigt, holt er sich aus dem Materiallager einige Ersatzgeräte, die man bei Störungen dieser Art typischerweise braucht. Dann fährt er los. Vor Ort angekommen, meldet er sich beim Hotelier. Thomas lässt sich die Tiefgarage zeigen und erhält dabei weitere Informationen über die Störung. Danach macht er sich an die Arbeit. Im elektrischen Betriebsraum studiert er das Schema der Garagenbeleuchtung und macht sich Gedanken über mögliche Ursachen der Störung. Als Erstes überprüft er mit dem Messgerät, ob Spannung vorhanden ist. Weil dies der Fall ist, versucht er mit weiteren gezielten Messungen den Grund der Störung zu finden. Er geht dabei systematisch vor und findet schlussendlich den Fehler bei einem an der Decke montierten Bewegungsmelder. Er holt im Serviceauto das passende Ersatzgerät. Danach schaltet er den Strom aus und überprüft die Anlage auf Spannungslosigkeit. Er demontiert den beschädigten Bewegungsmelder und installiert das neue Gerät. Vor der Funktionskontrolle schaltet Thomas den Strom wieder ein. Dann richtet er nach den Angaben der Bedienungsanleitung den Erfassungswinkel des Sensors aus und stellt die Nachlaufzeit ein. Er informiert den Hotelier über die erfolgreiche Störungsbehebung und gibt ihm Informationen zum neuen Gerät. Anschliessend wird Thomas vom Hotelier gefragt, wie viel Energie eingespart werden könnte, wenn nur die Hälfte der Lampen brennen würde. Thomas berechnet ihm daraufhin den ungefähren Wert der Einsparung in kWh und Franken pro Jahr. Zudem macht er ihn darauf aufmerksam, dass mit einem anderen Lampentyp (LED-Technologie) Energie und Wartungskosten eingespart werden können, ohne die Beleuchtungsstärke zu reduzieren. Vor der Verabschiedung lässt Thomas den sauber verfassten Arbeitsrapport vom Hotelier unterschreiben. Und schon läutet das Geschäftshandy von Thomas. Beim nächsten Kunden ist der Kochherd ausgefallen.

Weitere Anforderungen

  • Ausgeprägte grobmotorische (z.B. Rohre verlegen) und feinmotorische (z.B. elektronische Geräte Einbauen) Fähigkeiten
  • Normale Farbsichtigkeit, um Drahtfarben zu unterscheiden
  • Gute Gesundheit, um bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen arbeiten zu können (z.B. Rohre im Rohbau verlegen)
  • Hohe Konzentration für den sicheren Umgang mit Elektrizität
  • Flexibilität bzgl. Arbeitsort und Arbeitszeiten, da Einsätze häufig beim Kunden und ausserhalb der normalen Arbeitszeit stattfinden.
  • Offenes Zugehen auf Kunden. Ausgeprägte Teamfähigkeit sowohl in intrapersoneller als auch in interpersoneller Zusammenarbeit (z.B. mit anderen Bauhandwerkern).
  • Ausgeprägte Integrität, da Einsätze oft im Wohn- oder Arbeitsbereich der Kunden stattfinden

Besonderheiten

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