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Eine Arbeitssituation

Jano arbeitet als Forstpraktiker. Den grössten Teil seines Arbeitstages ist er draussen im Wald, wo er verschiedene Tätigkeiten ausführt. Dazu gehören zum Beispiel das Fällen von Bäumen, die Jungwaldpflege oder der Unterhalt von Waldstrassen. Er liebt es, zu jeder Jahreszeit draussen in der Natur zu arbeiten.

Der heutige Tag beginnt aber wie immer im Werkhof, wo er auf seinen Berufsbildner und eine weitere Mitarbeiterin trifft. Gemeinsam besprechen sie das heutige Tagesprogramm. Janos Berufsbildner hat eine Schlagskizze erstellt für das Fällen einiger Bäume in einem kleinen Waldstück. Er erklärt ihm die Schlagskizze. Jano hört ihm genau zu und erstellt aufgrund seiner Erklärungen eine Liste mit allen Geräten und Werkzeugen, die es braucht. Nachdem das kleine Team alle Hilfsmittel auf das Betriebsfahrzeug geladen hat, fahren sie gemeinsam zu dem Waldstück, auf dem die Bäume gefällt werden sollen. Obwohl es leicht regnet und kalt ist, begibt sich Jano zu den Bäumen, welche gefällt werden müssen. Dazu orientiert er sich an der Skizze seines Berufsbildners, welche auch eine Karte des Waldes enthält. Gemeinsam mit seinem Berufsbildner entscheidet Jano darüber, wo Spazierwege abgesperrt werden müssen, damit Passantinnen oder Passanten sich nicht in das Gebiet begeben, wo später die Bäume gefällt werden. Seine Kollegin wird während des Fällens persönlich darauf achten, dass keine Passanten den abgesperrten Weg benutzen. Gefahren richtig einschätzen, für sich und andere, ist in diesem Beruf sehr wichtig. Zum eigenen Schutz trägt Jano die persönliche Schutzausrüstung. Sie umfasst einen signalfarbenen Forsthelm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Arbeitshandschuhe, Schnittschutzhose sowie spezielle Arbeitsschuhe oder -stiefel.

Bei einem der zu fällenden Bäume angekommen, nimmt Jano eine Beurteilung des Baumes vor. In welche Richtung soll der Baum fallen? Steht der Baum gerade oder schief? Hat der Baum eine regelmässige oder einseitige Krone? Zeigt der Baum Anzeichen von Stammfäule? Wo ist der Rückzugsort für sie, wenn der Baum fällt? Jano schätzt die Lage genau ab, fühlt sich aber noch unsicher, wohin der Baum fallen soll und welches die beste Fällmethode ist. Jano ist erleichtert, dass sein Berufsbildner die Fragen genau mit ihm bespricht.

Als nächstes soll Jano genau in Fällrichtung des Baumes mit der Motorsäge eine Fallkerbe sägen. Jano ist froh, dass er von seinem Berufsbildner dabei präzise angeleitet und beobachtet wird. Bevor er nun mit der Motorsäge zum sogenannten Fällschnitt ansetzt, versichert er sich, dass die Wege abgesperrt sind. Danach erfolgt der laute Ausruf: ACHTUNG! Dann führt Jano mit der Motorsäge den Fällschnitt aus und sägt den Baum bis zum so genannten Halteband ein. Mithilfe eines Fällkeils wird der Baum zum Fallen gebracht. Im Moment, wo der Baum fällt, begeben sich Jano und sein Berufsbildner zu ihrem Rückzugsort. Dort sind sie vor herunterfallenden Ästen oder etwa auch von einem unterwarteten «Rückschlagen» des fallenden Baumes geschützt. Der Baum ist sehr präzise in die geplante Richtung gefallen. Mit dem Fällen ist die Arbeit jedoch noch lange nicht beendet. Jetzt folgt das Entasten, das Zerlegen des Baumes und der Abtransport des Holzes.

Weitere Anforderungen

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Besonderheiten

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