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Eine Arbeitssituation

Der Arbeitstag beginnt für Claudia jeden Morgen mit den Arbeiten des Morgenstalles, die sie zusammen mit ihren Arbeitskolleginnen erledigt. Sie spricht kurz mit ihnen ab, wer heute welche Arbeiten übernimmt. Als erstes führt Claudia dann ein Pferd nach dem anderen aus der Box ins Karussell. Beim Betreten der einzelnen Boxen verschafft sich Claudia einen Eindruck über den Allgemeinzustand der Pferde. Dabei stellt sie fest, dass das Pferd Samira unruhig ist. Samira scharrt ungewohnt mit den Hufen und Claudia weiss, dass dies auf eine Kolik hindeuten könnte. Sie hört die Verdauungsgeräusche des Pferdes ab, was ihren Verdacht verstärkt. Da sie weiss, dass Bewegung bei einer Kolik helfen kann, führt sie Samira ins Karussell und nimmt sich vor, heute vermehrt nach ihr zu schauen. Claudia informiert ihre Arbeitskolleginnen über ihre Beobachtung und bittet sie, ebenfalls vermehrt einen Blick auf Samira zu werfen.

Im Anschluss mistet Claudia die Boxen aus. Dies macht sie mit grosser Sorgfalt. Sie kontrolliert in jeder Boxe, ob die Tränken und Futterkrippen sauber sind und stellt sicher, dass sich die Pferde nirgends in den Boxen verletzen können. Im Anschluss füttert sie zusammen mit ihren Kolleginnen die Pferde nach einem vorgegebenen Futterplan. Claudia entschliesst sich, Samira vorerst kein Kraftfutter zu geben, weil dies die Situation verschlimmern könnte. Sie teilt ihrer Kollegin, welche das Heu verteilt, mit, dass sie Samira vorerst keines geben solle.

Als nächstes kümmert sich Claudia um das Pferd Rambo, das aktuell Husten hat. Der Tierarzt hat ein Medikament verschrieben. Claudia liest die Packungsbeilage und entnimmt daraus die relevanten Angaben zur Dosierung. Danach rechnet sie aufgrund der Angaben aus, wie viel Pulver das Pferd braucht. Sie mischt die richtige Menge unter das Futter. Anschliessend führt sie die Pferde zurück in ihre Boxen.

Claudia bespricht mit ihrem Berufsbildner die Geschehnisse im Morgenstall. Sie erklärt ihm, weshalb sie es für wichtig hält, dass auch er die Bauchgeräusche von Samira abhöre und beurteile. Claudia erhält den Auftrag, die Besitzerin des Pferdes zu informieren. Sie ruft die Besitzerin des Pferdes an und berichtet ihr, dass ihr Pferd eine leichte Kolik habe. Sie hört der Besitzerin aufmerksam zu. Diese erzählt ihr, dass auch in der Vergangenheit schon ähnliche Probleme bei Samira vorgekommen seien und stellt Claudia einige Fragen. Nachdem Claudia alle Fragen beantwortet hat, versucht sie, die Besitzerin zu überzeugen, dass es gut wäre, den Tierarzt zu rufen. Die Besitzerin versichert ihr daraufhin, dass sie dies tun wird.

Weitere Anforderungen

  • Ausgeprägte grobmotorische Fähigkeiten (für die Handhabung von Arbeitsgeräten in und um den Pferdestall, z.B. Misttrennung, Hufschlag ausebnen etc.)
  • Ausgeprägte feinmotorische Fähigkeiten (für das einfühlsame Einwirken auf das Pferd in der Reittechnik)
  • Keine Allergien/Unverträglichkeiten gegen Pferdehaar und Heustaub, Pollen
  • Hohe Anforderungen an Kraft, Ausdauer, Kondition (für die körperlich anstrengenden Arbeiten z.B. Heuballen abladen)
  • Gute Gesundheit, um bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen und Temperaturen arbeiten zu können (Arbeiten werden ausschliesslich in nicht geheizten Räumen bei Aussentemperaturen ausgeführt, z.B. in Stallungen, Reithallen)
  • Flexibilität bzgl. Arbeitszeiten (Arbeitseinsätze an Sonn- und Feiertagen, Abendeinsätze, spezielle Einsätze bei Erkrankungen von Tieren)
  • Freude am intensiven Kontakt, Einfühlungsvermögen (für den Umgang mit Stammkunden, z.B. Pensionspferdebesitzer, Reitschüler)
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit

Besonderheiten

  • Ausgeprägte grobmotorische Fähigkeiten (für die Handhabung von Arbeitsgeräten in und um den Pferdestall, z.B. Misttrennung, Hufschlag ausebnen etc.)
  • Ausgeprägte feinmotorische Fähigkeiten (für das einfühlsame Einwirken auf das Pferd in der Reittechnik)
  • Keine Allergien/Unverträglichkeiten gegen Pferdehaar und Heustaub, Pollen
  • Hohe Anforderungen an Kraft, Ausdauer, Kondition (für die körperlich anstrengenden Arbeiten z.B. Heuballen abladen)
  • Gute Gesundheit, um bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen und Temperaturen arbeiten zu können (Arbeiten werden ausschliesslich in nicht geheizten Räumen bei Aussentemperaturen ausgeführt, z.B. in Stallungen, Reithallen)
  • Flexibilität bzgl. Arbeitszeiten (Arbeitseinsätze an Sonn- und Feiertagen, Abendeinsätze, spezielle Einsätze bei Erkrankungen von Tieren)
  • Freude am intensiven Kontakt, Einfühlungsvermögen (für den Umgang mit Stammkunden, z.B. Pensionspferdebesitzer, Reitschüler)
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit